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Holzfällarbeiten

Mobiles Sägewerk

Bäume fällen, Holz machen … aber halt: Es muss ja nicht immer Kleinholz sein! Ich verarbeite zu einem grossen Teil Obsthözer, die mittlerweile ausnahmslos von den Streuobstwiesen in der näheren Umgebung stammen. Diese werden bei mir im Haus aufgesägt und getrocknet. Auch die übrigen Hölzer versuche ich aus heimischen Wäldern zu beziehen. Durch das mobile Sägewerk ist es mir möglich Zuschnitte in Dimensionen durchzuführen, die übliche Sägewerke nicht anbieten, bzw. verarbeiten können. Ganz gleich welche Holzart Sie wünschen. Jeder Stamm, jede Holzart ist Einzigartig. Ich halte diese Einzigartigkeit für Sie fest! Folgende Hokzarten kann ich Ihnen anbieten:

Apfel
Mit das am schwersten zu bekommende Holz, da Apfelbäume bis ins hohe Alter tragen, und als Saft- oder Mostobst geschüttelt werden und daher nicht bestiegen werden müssen. Deshalb kann man auch nicht mehr stabile Bäume weiterhin nutzen und lässt sie oft so lange stehen, bis der Stamm nicht mehr zu gebrauchen ist.

Grundfarbe gelb bis braun, manchmal leicht lachsfarben, aber auch manchmal mit dunkelraunem bis dunkelrotem Kern. Der sogenannte Splint, das ist ein mehr oder weniger breiter Streifen unter der Rinde, der optisch nicht vom übrigen Holz zu unterscheiden ist. Eignet sich eher für Einzelmöbel, da Apfel sehr unterschiedlich aussehen kann. Ist aber, wenn der Kern noch verwendbar ist, sehr dekorativ. Die Stämme sind meist nicht besonders groß.

Birne
Optisch ähnlich wie Apfel, doch tendenziell eher rötlich. Auch hier ist kein Splintholz erkennbar. Bei der Birne ist wie beim Apfel keine klare Wuchsrichtung erkennbar. Daher wirkt sie sehr wild. Die Stämme sind wesentlich größer als beim Apfel. Somit lassen sich auch größere Stücke mit vertretbarem Aufwand bauen.

Kirsche
Der Klassiker unter den Obstbäumen, gilt als sehr edles und vornehmes Holz mit feiner Maserung, das in Struktur und Farbe keine großen Unterschiede aufweist. Somit sind auch größere Mengen problemlos verfügbar. Kirschbaum ist das einzige Obstholz das vereinzelt auch im Wald vorkommt, und somit lange Stämme bildet. Aber auch Nutzkirschen haben neben der Walnuss die längsten Stämme unter den Obstbäumen. Die Farbe ist hellrot. Ganz selten mit leichtem Grünstich. Das Splintholz ist meist etwas heller und kann optisch sehr schön eingesetzt werden.

Zwetschge
Wird auch als europäischer Palisander bezeichnet, da sein Farbspiel von dunkelrot über braun bis violett, und der Splint von gelb bis hellgrün reicht. Absolut spektakulär. In großen Mengen leider nur schwierig zu bekommen, da die Stämme recht kurz und dazu meist morsch sind. Man findet selten Bretter die länger als 150 cm am Stück verarbeitbar sind.

Nussbaum
Ist als sehr dunkles Holz bekannt, jedoch ist die heimische Walnuss eher weiß bis hellgrau mit einem mehr oder weniger dunkelgrau bis braunem Kern, der sehr scharf abgegrenzt ist. Vereinzelte Bäume sind fast durchgehend dunkelbraun. Durch die breite Farbpalette ist es eher schwierig zu kombinieren.

Esche
Helles, grobporiges Holz, jedoch haben unsere heimischen Eschen fast alle einen olivgrünen- bis dunkelbraunen Kern, der sehr dekorativ einsetzbar ist.

Ahorn
Fast weiß und sehr fein. Manchmal mit fast schwarzem Kern. Jedoch findet man soetwas eher seltener.

Eiche
Hat leider einen schlechten Ruf aus der Eiche-rustikal-Zeit. Ist aber in letzter Zeit wieder zum Modeholz aufgestiegen.Qualitativ das vielleicht beste Möbelholz und eignet sich auch gut für Fenster und Haustüren, da es sehr witterungsbeständig ist.

Buche
Ist das Holz mit den größten Bewegungen, auch noch in trockenem Zustand, daher massiv mit Vorsicht zu geniessen. Auch hier findet man bei heimischen Stämmen fast nur dunkelkernige Exemplare.

Eibe